Aktualisiert (Sonntag, den 20. November 2011 um 22:55 Uhr) Dienstag, den 08. November 2011 um 13:31 Uhr
BSC Schweinheim II – Eintracht Leidersbach 2:1 (0:1)
Tor: Sebastian Weis
Auch das zweite Duell mit einem Abstiegskandidaten brachte für uns eine bittere Enttäuschung: Das bis dato sieglose Schlußlicht aus Schweinheim zog uns mit einer couragierten Leistung in der zweiten Halbzeit den Zahn. Dabei hatte für uns alles eigentlich nach Wunsch begonnen: Gleich die erste Chance konnten wir nutzen, als Sebastian Weis den Ball des gegnerischen Torwarts abfing und ihn aus 20 Metern über diesen Hinweg zur Führung verwandelte. Auch danach hatten wir das Spiel absolut im Griff, ließen defensiv nichts zu. Allerdings versäumten wir es, aus der in dieser Phase des Spiels vorhandenen Überlegenheit noch mehr Kapital zu schlagen. Auch in der zweiten Halbzeit standen wir zunächst sicher in der Abwehr, doch deutete sich bereits an, dass die Hausherren stärker wurden. Richtig ins Spiel kamen sie aber erst nach einem unnötigen Elfmeter, den wir nach eigenem Ballverlust fabrizierten und der zum Ausgleich verwandelt wurde. Nun verloren wir unsere Linie und kamen kaum noch zu klaren Aktionen. Es war klar, dass wir nun nach vorne spielen mussten, was den Gastgebern entsprechend Räume gab. Zehn Minuten vor dem Ende führte ein Konter zum Siegtreffer, der letztlich nicht unverdient war. Wir hatten in den Schlußminuten durch Julian Feyh und Tobias Väth zwei „Halbchancen“, doch es gelang kein Treffer mehr.
Spvgg. Niedernberg II - Eintracht Leidersbach II 2:1 (0:1)
Tor: Oki Ünver
Am letzten Freitag waren wir zu Gast bei den Zebras in Niedernberg. Gemeinsam wollten wir die unglückliche Niederlage in Obernau vergessen machen und an unsere starke kämpferische Leistung von dort anknüpfen. In der ersten Halbzeit gelang uns das auch sehr gut und wir hatten die Partie bis auf ein paar wenige Versuche des Niedernberger Sturms fest im Griff. Gegen Ende konnten wir unsere vielen Chancen endlich auch mal in Tore ummünzen und kamen durch den frisch eingewechselten Oki Ünver zum überfälligen Führungstreffer. Nach dem Pausentee spielten wir allerdings wie ausgewechselt - es fehlte an Laufbereitschaft und Teamgeist - und so machten wir den Gegner zusätzlich stark. Jetzt drängte Niedernberg förmlich nach dem Ausgleich und spielte gut auf. Nach einem verwandelten Foulelfmeter kamen die Zebras dann auch zum verdienten Ausgleichstreffer und ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch eine Mannschaft: Die Gastgeber. Es kam wie es kommen musste, Niedernberg gelang der Siegtreffer zum 2:1 und wieder einmal haben wir eine tolle erste Hälfte und den möglichen Sieg verschenkt, der uns allen gut getan hätte. Mit dieser Einstellung verliert man eben auch solche Spiele.
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