Aktualisiert (Freitag, den 28. Oktober 2011 um 12:05 Uhr) Freitag, den 28. Oktober 2011 um 12:02 Uhr
Eintracht Leidersbach – SV Sulzbach 3:2 (0:0)
Tore: Sebastian Weis, Simon Väth, Lukas Bachmann
Nicht so knapp wie das Ergebnis vermuten lässt war der Spielverlauf im Heimspiel gegen Sulzbach. Unsere Mannschaft dominierte in der ersten Halbzeit den Gegner ganz klar, zeigte viele schöne Spielzüge, eroberte bei Ballverlust meist binnen Sekunden das Spielgerät zurück und ließ Sulzbach nur selten kontrolliert die Mittellinie überqueren. Es war eigentlich ein Spiel wie aus einem Guss – hätten nicht die Tore gefehlt. Leider gelang uns nämlich trotz einiger guter Chancen gegen den massiven Abwehrriegel der Gäste noch kein zählbarer Erfolg. Alles deutete auf ein Geduldsspiel hin. In der 56. Minute war es der in der zweiten Halbzeit überragend aufspielende Kersten Ronalter, der auf der rechten Seite mit dem Ball am Fuss davon zog und flach das gegnerische Gehäuse anvisierte. Gästetorwart Dölger ließ das Leder unter dem Körper durchrutschen und dann konnte es nur einen geben, der einen halben Meter vor der Torlinie zur Stelle war und zur wichtigen 1:0-Führung vollendete: Sebastian Weis. Auch nach diesem Treffer spielten wir weiter in eine Richtung und hatten Chancen, das Ergebnis zu erhöhen. Kurz blieb uns der Atem stehen, als Kuhn eine Hereingabe von der linken Seite an die Latte hämmerte, quasi die erste nennenswerte Chance der Sulzbacher. Mit dem 2:0 durch Simon Väth nach überlegter Vorbereitung von Kersten Ronalter schien nach 73 Minuten der Haken hinter den drei Punkten, doch nach weiteren vergebenen Chancen verkürzten die Gäste durch Amrhein sechs Minuten vor Schluss auf 1:2. Spannung kam trotzdem nicht mehr auf, weil Lukas Bachmann mit einem 18-Meter-Hammer flach ins linke Eck gar keine Diskussionen aufkommen ließ (85.). Das zweite Gegentor durch Oktay Cin war die letzte Aktion des Spiels und hatte nur noch statistischen Wert.
Eintracht Leidersbach II – SV Sulzbach II 0:2 (0:1)
Die Zweite lieferte insgesamt ein enttäuschendes Spiel ab. Zwar waren wir gegen eine ausgebuffte Gästetruppe läuferisch überlegen, doch klappte an diesem Tag so gut wie nichts. Der Frust war groß, auch wegen der schwachen Leistung des Schiedsrichters, der es jedem Recht machen wollte und dabei das Wesentliche, nämlich das Spielgeschehen, völlig aus den Augen verlor. Klarste Abseitsstellungen blieben ungeahndet, das Winken des Sulzbacher Linienrichters nach einem Ausball in deren Hälfte registrierte er erst eine halbe Minute und damit erheblich später, als die Sulzbacher (aus klarer Abseitsstellung freilich) den Ball schon in unser Tor bugsiert hatten – und erkannte das Tor nicht an. Wir verloren bei diesem Durcheinander mehr und mehr den Faden, es wurde untereinander gemeckert. Und wie das so ist, wenn man nicht an einem Strang zieht: Der Gegner lacht sich ins Fäustchen und nimmt die Punkte mit nach Hause. Insgesamt müssen wir uns zuerst an die eigene Nase fassen, denn wir spielten nicht das, was wir eigentlich können müssten. Jeder Spieler sollte sich hinterfragen, was er zunächst zu einem besseren Gelingen beitragen kann und will. So jedenfalls macht es keinen Spaß…
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